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Matcha Bowl – eine neue Liebe?

Matchabowl

Ich muss ein bisschen weiter ausholen, das Rezept findet Ihr weiter unten. Und ich muss darauf hinweisen, dass es WERBUNG ist, weil ich für das Matcha Pulver nichts bezahlt habe. Aber ich starte mal am Anfang. Ich habe den Blog und auch den Instagram Channel gestartet weil es meine Leidenschaften: Kochen, schreiben, schöne Bilder und Selbstdarstellung hervorragend kombiniert. Als ich die ersten positiven Feedbacks bekommen habe war mein Ego natürlich gestreichelt und mein Ehrgeiz geweckt. Wenn ich ein Gericht koche und es fotografiere und es dann noch hervorragend schmeckt, freue ich mich. Wenn ich dann Likes bekomme oder es sogar jemand nachkocht, freue ich mich logischerweise umso mehr. Butter bei die Fische, wer tut das nicht…Umso mehr habe ich mich natürlich gefreut, als ich eine Mail bekommen habe, mit dem Angebot mir ein Sample zuzuschicken. Die Mail war von Midori Spring, einem japanischen Matcha Tee Hersteller. Das traf sich ganz gut, ich habe NOCH NIE (krass oder?) Matcha Tee getrunken, ich war immer zu geizig, wollte es aber eigentlich gern mal testen. Alle die jetzt darüber schimpfen, dass Matcha doch nichts Besonderes sondern nur überteuert ist, vielleicht mal ein paar Fakten vorab:

Was Ihr über Matcha Tee wissen solltet:

  • Matcha wird aus Teeblättern gewonnen. Vor der Ernte werden die Tee-Pflanzen mkt schwarzen Netzen abgedeckt, das fördert die Bildung verschiedener gesundheitsfördernder Stoffe. Die Blätter werden dann gepflückt und die zartesten werden gemahlen und somit zu Matcha Tee Pulver.
  • Matcha Tee enthält Theanin, eine Aminosäure, die wach und munter macht
  • Matcha Tee enthält Calcium, Kalium und Eisen und das nicht zu knapp
  • Matcha Tee enthält Catechine, die besonders für ihre positive Wirkung in der Krebsforschung bekannt sind. Sie regulieren außerdem den Cholesterin Haushalt und können (so wird es vermutet) Arteriosklerose vorbeugen.
  • Matcha Tee hat einen hohen ORAC-Wert (ORAC beschreibt die Mögliche freie Radikale zu stoppen: Oxigen Radical Absorbing Capacity), schützt also vor oxidativem Stress.

Hört sich nicht schlecht an, oder? Dachte ich auch und habe natürlich geantwortet, dass ich mich freue. Ein paar Tage später kam das Döschen dann an, ich habe meine Teezeremonie vorbereitet, frohen Mutes, dass es mein absolutes Lieblingsgetränk wird (was so gesund ist kann nur der Knaller sein). Und, was soll ich sagen? Ich fand es grausam :D. Es war nichts Halbes und nichts Ganzes, es sah auch nicht schön aus und ich war enttäuscht. Nicht nur vom Superfood Matcha sondern auch, dass ich den lieben Herrschaften von Midori kein Lob aussprechen konnte. Und da hab ich angefangen zu grübeln.

Dann kam die brennende Matcha Idee…

Nun nach drei Wochen hab ich tatsächlich ein Rezept gefunden, zu dem Matcha ganz hervorragend passt, nicht nur passt sondern es wirklich perfekt macht. Ich präsentiere:

Matcha Bowl

 

Eine ganz wunderbare Matcha-Bowl. Ich hab ein bisschen rumprobiert und jetzt habe ich die perfekte Kombi und muss sie leider jeden Tag essen. Schade Schokolade. Tschüss Schoko-Bowl und Hallo Matcha <3. Es ist denkbar einfach, wie immer, es sieht so hübsch aus, es hat einen wirklich außergewöhnlich guten Geschmack. Matcha ist irgendwie eine Geschmackskomponente, die ich so noch nicht kannte und auch mit nichts zu vergleichen ist.

Das braucht Ihr für eine Portion:

  • 1 Banane püriert
  • 1 TL Matcha
  • 2 EL Chiasamen (ca. 20 g)
  • 10 g Haferflocken
  • 100 g Quark oder Sojajoghurt
  • 150 ml Mandelmilch
  • 2 EL Wasser
  • 1 Kiwi
  • 1 TL Kokos

3 Mal dürft Ihr raten. Richtig! Alles außer Kiwi und Kokos vermischen, 2-3 Minuten ziehen lassen (wegen der Chia Körner) und dann Kiwi und Kokos obendrauf. Bei mir gabs aus ästhetischen Gründen noch Himbeeren on top. OMG es ist SO LECKER. Jetzt ist der Salat natürlich angerichtet und ich werde in Zukunft für 27 € Matcha kaufen müssen. Macht dann auch nichts mehr. Danke an Midori für dieses neue Geschmackserlebnis…wahrscheinlich hätte ich es sonst nie getestet!

Matchabowl

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