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Vegane, glutenfreie Asia-Bratlinge

Blumenkohlbratlinge

Hallo Ihr Lieben. Ich habe mein Fotolicht wieder rausgeholt, weil es abends so früh dunkel ist und siehe da, plötzlich haben die Bilder wieder eine Kontur. Oh yes. Ich hab mich ansonsten gut im Herbst eingegroovt. Ich freu mich, dass ich wieder Stiefel und Mäntel tragen kann und es nachts eisig kalt unter meiner viel zu dicken Decke ist. Das letzte Wochenende habe ich mit meinen vier ältesten Freundinnen an der Model verbracht. Wir kennen uns seit der Schule, haben schon einige Höhen und Tiefen miteinander gehabt aber uns zum Glück nie aus den Augen verloren. Ich hab nicht gern viele Menschen um mich aber bei den Mädels ist das was ganz anderes – mehr als hätte man Familie um sich. Noch dazu waren wir wandern und es sind alle ohne zu murren mitgekommen. Es war wunderschön die Herbstfarben zu sehen und durch die Weinberge zu schlendern (und das ein oder andere Glas zu trinken). Das Hotel war leider nicht so schön und schafft es nicht in meine Empfehlungen 🙁 auch das Essen geht wahrscheinlich besser – wenn Ihr Moselempfehlungen habt bitte her damit, ich werde auf jeden Fall mit Chris nochmal fahren, allerdings in ein anderes Hotel. Gestern bin ich dann zurück gekommen und hab mich gefreut wieder selber zu kochen. Das entspannt mich ja irgendwie, wenn ich genau weiß, was in meinem Essen ist und dass es lecker ist und ich es gut vertrage :).

Star bei unsrem gestrigen Dinner waren die asiatischen Blumenkohlbratlinge. Normalerweise würze ich bei Bratlingen mediterran oder auch mal nordafrikanisch aber asiatisch hab ich das bisher nie gemacht – niemand weiß wieso :D. Und dabei ist es echt lecker. Die Bratlinge haben 50 kcal pro Stück und kommen ganz ohne zusätzliches Fett aus, weil sie einfach im Backofen im gebacken werden. Dass ich momentan so ein Fettgegner bin liegt dabei einfach nur an der Art des Fettes. Ich versuche mein Fett (das Lebenswichtig ist) in Form von hochwertigen Pflanzenölen zu mir zu nehmen (z.B. MCT, Leinöl oder Sesamöl). Das kann man aber nicht gut erhitzen. Zum einen ist es nicht sonderlich stabil, zum anderen kann der krebserregende Stoff Acrolein entstehen. Stabiler sind Butter oder Kokosöl, die bestehen aber zu einem großen Teil aus gesättigten Fettsäuren…Ihr seht das Dilemma, das ich an der Stelle abkürze. Wer sich da nochmal detaillierter mit befassen möchte:

„WELCHE FETTE SOLLTE MAN ZU SICH NEHMEN UND WIE VERWENDET MAN DIE IN DER KÜCHE“

Make a long story Short. Zu den Bratlingen gibt es Joghurt mit Leinöl und Zitronensaft, dann kann man sie hervorragend mitnehmen. Bei uns gab es ein kleines Kürbiscurry dazu, hat auch hervorragend funktioniert. Da sie gänzlich ohne Ei auskommen, halten sie sich bis zu 4 Tagen im Kühlschrank und sind deswegen auch super zum Preppen. Heute nehme ich die Reste mit ins Büro :).

Jetzt gehts ins Rezept. Für 10 Bratlinge (ca. 3 Portionen) braucht Ihr:

  • 300 Gramm Blumenkohl
  • 100 g Kichererbsenmehl
  • 10 g Kokosmehl
  • 2 TL Tahin
  • 2 TL Zitronensaft
  • 3 TL Curry
  • 1 Daumengroßes Stück Ingwer
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Wasser
  • 1 TL Weinsteinbackpulver
  • 1,5 TL Salz

Ihr gebt alle Zutaten in den Mixer oder den Prozessor (den Blumenkohl roh!) und vermengt es zu einer Masse. Das lasst Ihr am besten 5 Minuten stehen, dann dickt es noch etwas ein und gebt dann mit einem Esslöffel 10 Kleckse auf das Backblech. Schiebt das Blech dann für ca 20 Minuten in den Ofen (200 Grad Umluft). Dann sind sie von außen schön braun und von innen noch saftig. Das wars schon. Fertig sind die Bratlinge:

Blumenkohlbratling

Sie sind vegan, sie sind glutenfrei und mit 50 kcal auch wirklich vertretbar. Mittlerweile ist es abends, ich hatte sie heute mittag zum Lunch dabei – 4 Stück und war pappsatt 🙂

Wenn Ihr das Rezept testet, verlinkt mich gern! Ich freue mich über Eure Variationen!

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