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Wie man an seinem Beachbody arbeitet

Schwieriges Thema. Nach der standesamtlichen Hochzeit im letzten Jahr, der Zeremonie in diesem Jahr, tausenden von Champagner- & Weingeschenken und drei Urlauben, bin ich eines Morgens im Mai wach geworden und dachte: Nee. So geht das hier irgendwie gar nicht weiter. Ich hatte sieben Monate lang alles schleifen lassen: Jeden Abend Pasta oder auch mal Pizza, Wein & Sekt en masse, Sahnesoßen etc. (nur beim Zucker war ich brav, alles zum Thema Zucker könnt Ihr hier nachlesen :)). Und ich hatte natürlich zu diesem Zeitpunkt längst die Quittung dafür bekommen:

  • Plus 8 Kilo (und wir sprechen wirklich nicht von Muskelmasse)
  • Einen ständigen Blähbauch
  • sichtbare Cellulite, selbst in Röcken
  • Müdigkeit, die einfach nicht mehr verschwinden wollte – ich war einfach nur noch müde und wollte auf der Couch liegen
  • Antriebslosigkeit
  • schlechte Laune bis hin zu richtigen depressiven Phasen

Das hat auch wirklich mein ganzes Ich verkörpert, Status Mai: 66 KG:

Versteht mich nicht falsch, ich war auch damals weit weg von starkem Übergewicht aber nichts desto trotz hab ich mich schwach und ungesund gefühlt. Und mir war klar: Nun muss ich etwas ändern. Und mir war klar, ich möchte keine Diät machen – ich will meinen Lifestyle verändern. Das habe ich dann auch direkt in die Hand genommen:

  • Ernährung konsequent auf clean gestellt
  • 1600 – 1800 kcal am Tag
  • 4 Wochen Alkoholverzicht zum Start
  • 2-3 Mal die Woche 1 Stunde Spinning
  • 3 Mal die Woche Muskelaufbau im 3er Split
  • 1 Regenerationstag

Das habe ich erstmal 4 Monate durchgezogen. Erstaunlich – bereits nach einer Woche habe ich mich so viel besser gefühlt. Ich hatte wieder richtig Power und Lust mich zu bewegen. Mein Darm hatte immer noch seine Schwierigkeiten aber es war bereits deutlich besser und die ersten sichtbaren Ergebnisse haben sich dann nach 2-3 Monaten recht schnell eingestellt (Status August, 62 KG):

Damit war ich eigentlich schon ganz zufrieden. Und da die Ernährung komplett umgestellt war, hatte ich auch zu keiner Zeit Probleme diesen Status zu halten. Im Oktober waren wir nun 2 Wochen auf den Malediven und zur Vorbereitung wollte ich mich nochmal ein bisschen bikinifit machen, also Körperfettanteil verlieren. Aus diesem Grund habe ich die Makros angepasst und die Gesamtkalorien pro Tag auf 1200 kcal runtergefahren. Ich hab mich vorher viel damit auseinander gesetzt, weil ein so starkes Kaloriendefizit auch in die Hose gehen kann, wenn der Körper das Gefühl hat, er ist in einer Notsituation. Zusammen mit einer optimalen Mikro-Nährstoffversorgung und zwei Tagen mit normaler Kalorienbilanz in der Woche habe ich allerdings nochmal einiges an Fett verloren (Status Oktober, 60,5 Kilogramm):

Ich hab mich noch niieeeeee so gut in einem Bikini gefühlt und war richtig mit mir im Reinen. Da ich das Gewicht nun halte und ohne Hunger oder schlechte Laune einen wirklich befriedigenden Ernährungsplan habe, ist es für mich an der Zeit Muskeln aufzubauen. Ich mache weniger Cardio Einheiten und konzentriere mich auf eine Mischung aus HIIT & Kraftsport. Schon nach knapp 3 Wochen kann sich das Ergebnis bei fast gleichem Gewicht sehen lassen (Stand Ende Oktober 2017, 60 KG):

Ich konzentriere mich bisher auf meine Oberschenkel und meinen Po, das läuft ganz gut. Meine nächste große Baustelle ist der Bauch. Der will ehrlicherweise noch nicht so richtig. Ich habe immer eine kleine Wölbung am Unterbauch. Aber ich bin zuversichtlich, dass ich das noch in den Griff bekomme. Ich halte Euch auf jeden Fall auf dem Laufenden. Was ich Euch eigentlich zeigen möchte:

Ihr habt selber im Griff, wie Ihr Euch fühlt. Wenn Ihr Euch unwohl fühlt müsst Ihr nur starten.  Die Erfolge kommen von ganz allein! Beherzigt einfach ein paar einfache Tricks!

Hier noch einmal das direkte vorher nachher: 6 Monate, 6 Kilo = Power, Energie und positiver Spirit!

Ich drücke Euch die Daumen und freue mich auf Eure Stories!

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